Lago Maggiore, 19.-22. April 2012

 

Eine Reise mit der IPA Salzburg

  

Bilder und Reisebericht von Rudolf Kainar

 

Isola Bella (rechts)

 

 

 

Brückenbauweise im Verzascatal

 

 

Kirche und typische Häuser in Sonogno am Ende des Verzascatales

 

 

 

Palazzo Boomeo auf Isola Bella

Lago Maggiore:

 Vom 19.4.bis 22.04.2012 führte uns eine Reise mit der IPA Salzburg und weiteren Gästen des Busunternehmers Schweighofer und Zöhrer an den Lago Maggiore.

Ausgezeichnet betreut und mit Überraschungen verwöhnt wurden wir von Walter Buchegger und seiner Frau Hannelore. Immerhin bestand die „Ladung“ aus 55 Personen. Über Landeck fuhren wir nach St. Moritz. Der Kurort wirkte verlassen, der See war noch groß-teils zugefroren. Bei nicht gerade schönen Wetter ging‘s weiter über die tief winterlichen Pässe Julier und S. Bernadino Richtung Bellinzona nach Stresa (Nobelkurort) unserem Reiseziel. Untergebracht waren wir im Hotel Milan Speranza unmittelbar an der Uferpromenade.

Am nächsten Tag wurden wir von einer aus Wien stammenden Reiseleiterin abgeholt. Geplant war vorerst eine Seilbahnfahrt mit Ausflug auf den 1491 m hohen Monte Mottarone, der schneebedeckt war. Leider war dies wegen eines Seilbahndefektes nicht möglich. Das geplante Nachmittagsprogramm wurde mit dem Besuch der Fischerinsel „Isola dei Pescatore „und der Nachbarinsel „Isola Bella“ vorgezogen. Leider fing es in der Zwischenzeit so stark zu regnen an, dass an eine Seilbahnfahrt nicht mehr zu denken war. Als Ersatz besichtigten wir die Statue des heiligen Borromäus (23 m hoch).

Am 3. Tag, ebenfalls von der gleichen Reiseleiterin ausgezeichnet betreut ging‘s mit dem Bus in nördlicher Richtung nach Domodossola. Dort stiegen wir in die Schmalspurbahn die uns durch die malerischen „hundert Täler“ bei schönem Wetter nach 52 km in den schweizerischen Tessin nach Locarno brachte.

Hermann unser Busfahrer hat dort schon auf uns gewartet. Nach der Mittagspause ging‘s mit dem Bus wieder weiter ins Verzasca Tal. Genannt auch das grüne Herz des Tessins. Eine von Wasser und Stein geprägte, ursprünglich gebliebene Landschaft, umrahmt von 2000ern.

Typisch für dieses Tal sind die aus Stein gebauten Häuser einer Baukunst der hier angesiedelten „Walser“. Früher wurde dieses Tal auch als vallis horribilis (schreckenerregendes Tal) genannt. Heute wird dieses Tal in beglückender Langsamkeit vom Fremdenverkehr befruchtet. Am Talende im Ort Sonogno machten wir noch einen Spaziergang. Das Wetter wurde schlechter und auf den Höhen begann es zu schneien. In die Unterkunft zurück fuhren wir entlang des Lago Maggiore mit ausführlichen Erklärungen unserer Reiseleiterin.

Am 4 Tag mussten wir uns von Stresa verabschieden. Die Heimreise führte über Verona, über den Brenner nach Salzburg. Hermann hat den Riesenbus bei geraden, steilen, unübersichtlichen, engen und kurvenreichen Straßen bravourös gelenkt und alle unversehrt wieder zurückgebracht.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse war es eine schöne Reise und durch das profunde Wissen der Reiseleiterin sogar eine Bildungsreise.

Rudolf Kainar